Konzeption VillaWald

Gruppengröße
Gruppengröße

20 Kinder und 3 Pädagogische Fachkräfte mit Schwerpunkt Wald-/ Naturpädagogik

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Schutzraum
Schutzraum

Bei Sturm haben wir einen Schutzraum im Vereinshaus des 1.FC 09 Oberstedten

Gruppengröße
Gruppengröße

20 Kinder und 3 Pädagogische Fachkräfte mit Schwerpunkt Wald-/ Naturpädagogik

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Unser Konzept

Jahreszeiten/

Rhythmus

Jahreszeitlicher Rhythmus

Das Kind erlebt die Jahreszeiten unmittelbar. Frühling, Sommer, Herbst und Winter in ihren unterschiedlichen Qualitäten

 

Es erlebt die Freude über den ersten Sonnenstrahl nach dichtem Nebel, die dunklen Wolken am Himmel und den beginnenden Regenguss, die raschelnden Blättert im Herbst oder die zugefrorene Pfütze im Winter.

Warum ist der Frühling bunt, duftend, laut, voller Bewegung, der Winter hingegen still, starr und arm an Farben und Gerüchen?

Wo sind die Vögel, Insekten und andere Tiere im Winter? Von wem stammen die Spuren im Schnee?

Warum verändert sich der Bach nach einem Regenguss? Wer hat das Blatt angefressen? Wohin führt die Ameisenstraße?

 

Kinder bemerken oft kleinste Veränderungen und fragen nach;

Manchmal erst Wochen, nachdem sie den Vorgang beobachtet haben.

Bewegung

Vielfalt an Bewegungsanlässen

Dass es für Kinder kaum etwas schöneres gibt, als sich draußen ohne Zeitdruck und Einengung bewegen zu können, weiß jeder, der sich an die eigene Kindheit erinnert. Die eigenen Kräfte ausprobieren zu können, hüpfen, springen, klettern, balancieren, kriechen- kurz alles tun, was ein gesundes Wachstum fördert.

5 Sinne

Die fünf Sinne des Menschen

Die Natur bietet Sinnesreize in vielfältiger Weise, jeder Stock hat eine andere Oberfläche. Modrigeres Holz riecht anders als frisch geschlagenes. Das Moos auf dem Waldboden ist weich.  Wie gut schmeckt der heiße Tee und das Brot draußen im Wald.

Darüber hinaus bietet sich den Kindern im Waldkindergarten die Möglichkeit mit Tieren und Pflanzen vertraut zu werden.

 

Kinder lernen anders als Erwachsene. Sie müssen erst sehen, berühren und erleben, bevor sie Erklärungen aufnehmen können. Zu frühe Erklärungen stören das Beobachtungserlebnis.

 

Es ist nicht wichtig, möglichst viele Baum-,Strauch- oder Vogelnamen zu kennen. Viel wichtiger ist es, die Kinder zum genauen Beobachten und Fragen anzuregen.

 

Diese fragende Grundhaltung nimmt das Kind mit in die Schule.

Psychomotorik

Der psychomotorische Bereich

Die Entwicklung des Körpers und des Geistes stehen in engem Zusammenhang

Kinder, die in ihrer Bewegungsfreiheit einge-schränkt sind, trauen sich weniger zu.

 

Kinder, die in ihrer Kindheit auf Bäumen klettern konnten und gelernt haben, hinzufallen, ohne sich zu verletzen, gewinnen Sicherheit und Selbstbewusstsein, das die Grundeinstellung zum Leben beeinflusst.

 

Das Erfahren von Grenzerlebnissen im körperlichen Bereich schafft ein stabiles Fundament, um auch mit psychischen Belastungs- und Stresssituationen besser umgehen zu können.

Verweilen

Ein Kennzeichen unserer Zeit ist es „keine Zeit“ zu haben, von einem Termin zum anderen zu hetzen, mit dem Kind an der Hand oder im Auto. Wichtige Termine in einem verplanten Alltag.

 

Im Kontrast dazu steht das Erleben der Natur - eine Baumwurzelhöhle, die zum täglichen Spielen und Entdecken anregt, das Beobachten einer Ameisenstraße, das Steinchen sammeln am Wegesrand?

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